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Hilfstransporte

Im Sommer 1997 transportierte der Verein mit Sattelschleppern 70 Tonnen hochwertige Ausrüstungsgegenstände in das Katastrophengebiet. Adressaten waren die Krankenhäuser von Muinak, Tachtakupyr und Nukus. Es handelte sich hierbei um Krankenhausbetten, Spezialbetten, Kinderbetten, Operationstische und -instrumente, Kleidung und Wäsche für Ärzte und Patienten, gynäkologische Ausrüstungen und Diagnosegeräte.

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Texte und Bilder aus dem Film
"DER ARALSEE
Wo das Wasser endet - endet die Erde"
"Ein Hilfstransport aus Deutschland auf dem langen Weg zum Aralsee. Nach achthundert Kilometern erreichen die drei Sattelschlepper die polnisch-russische Grenze.
Über Bordfunk wütende Kommentare der LKW-Fahrer, die am Straßenrand drei Tage und mehr auf ihre Grenzabfertigung warten müssen…"
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"Mitglieder der deutschen Hilfsorganisation WASSER FÜR DIE KINDER DES ARALSEES haben siebzig Tonnen hochwertige medizinische Ausrüstungen aus ehemaligen Lagern des Bundesamtes für Zivilschutz übernommen. Ein halbes Jahr sammelten sie Geld, um den teuren Transport in das Krisengebiet am Aralsee bezahlen zu können.
Doch das Geld, das zusammenkam, reichte nicht für die Anmietung deutscher LKWs. Eine kasachische Spedition übernahm den Auftrag. Sechs russische Fahrer fanden sich für den langen Weg nach Muinak. 7000 Kilometer liegen noch vor ihnen. Der Weg wird sie quer durch Rußland, Kasachstan und Usbekistan führen…"

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"Am sechsten Tag überquert der Hilfstransport aus Deutschland den Ural, das Gebirge, das Europa und Asien trennt. Minsk und Moskau liegen hinter den russischen Fahrern und der Weg nach Muinak ist noch viertausendeinhundert Kilometer lang…"


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"Am 12. Tag erreichen die Lastwagen nahe der Hauptstadt Nukus den Amu Darja.
An dieser Stelle war der Amu Darja so breit, dass man das gegenüberliegende Ufer nicht sehen konnte.
Das war natürlich früher, vor dreißig Jahren. Die Jungen hier kennen das nur noch aus Erzählungen ihrer Eltern…"


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"Die Kinder baden hier wie ihre Eltern vor dreißig Jahren. Doch heute ist das Wasser des Amu Darja mit Salzen, Pestiziden, Schwermetallen vergiftet...
Wie vor dreißig Jahren angeln hier die Jungen - nur ist heute die Konzentration von Giftstoffen vierzig Mal höher als die zulässigen Grenzwerte…"
© Um Welt Film - Texte und alle Bilder aus dem Film
"DER ARALSEE Wo das Wasser endet - endet die Erde"
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