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Wir über uns

Im Sommer 1996
reisten die Dokumentaristen Joachim Tschirner und Burghard Drachsel zu Filmrecherchen in das Epizentrum
der
Aralsee-Katastrophe.
Die Filmemacher hielten sich in der einst blühenden Hafenstadt Muinak auf, die heute durch eine 80 Kilometer breite Sand- und Salzwüste vom Wasser des Aralsees getrennt ist.

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Anflug auf Muinak

Die Stadt lag im Flußdelta des großen Amu Darja. Hier wurde die Binnenfracht aller mittelasiatischen Republiken umgeladen, für die Fahrt über das große Meer.

Bei den Begegnungen mit ehemaligen Fischern, mit Ärzten, Patienten, Krankenschwestern, bei Besuchen in den Kinderkrankenhäusern von Muinak und Tachtakupyr, in den schlecht ausgerüsteten Krankenstationen der Dörfer am jetzt trockenen Delta des großen Amu Darja erfuhren sie, dass zuwenig internationale Hilfe in die Region kommt, um den katastrophalen Gesundheitszustand vor allem der Kinder zu verändern. Das größte Problem ist das hochgradig vergiftete Trinkwasser. Hierfür gibt es im Westen ausgereifte technologische Verfahren, doch es scheint, dass international der politische Wille für eine kontinuierliche Hilfe fehlt.

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Begegnungen im Krankenhaus von Tachtakupyr


"Wir sind in einer der ärmsten Regionen der Welt und der Gesundheitszustand der Menschen im Aral-Gebiet ist katastrophal. Das Unheil liegt in der Luft und in der Nahrung. Es kommt aus den Brunnen der Höfe und dort, wo es Wasserleitungen gibt, aus dem Hahn. Das Wasser, das die Kinder hier trinken, ist nicht nur salzig, es ist auch vergiftet. Mit Schwermetallen, Bakterien und Pestiziden."
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© Um Welt Film - Texte und alle Bilder aus dem Film
"DER ARALSEE Wo das Wasser endet - endet die Erde"

Nach der Recherche-Reise trat das geplante Filmprojekt zunächst in den Hintergrund. Die Vorstellung, mit einem Drehteam in diese Region zurückzukehren, ohne jede praktische Hilfe zu leisten, war bald nicht mehr akzeptabel.

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